Zur Sprachwahl
Zur Metanavigation
Zur Sucheingabe
Zur den Bannertabs
Zur Hauptnavigation
Zum Inhalt
Mobile Header
    Nachricht vom 16.05.17 | ISS GUT!

    Von Edelbrause bis Designerbier: „Hot Spot Szenegetränke“ auf der ISS GUT!

    Neuer Messebereich präsentiert die angesagten Trends der Getränkeindustrie

    Innovative Zutaten, spannende Geschmacksnoten, kreatives Flaschen-Design: Szenegetränke mischen den Markt auf. Auch für Gastronomen sind Spezialitäten wie handwerklich gebrautes Craftbeer, hausgemachte Limonaden, Matcha-Cocktails oder grüne Smoothies mittlerweile ein absolutes Muss. Über die Vielfalt der Angebote informiert der neue Messebereich „Hot Spot Szenegetränke“ auf der ISS GUT! in Leipzig. Vom 5. bis 7. November 2017 präsentieren hier Hersteller und Händler hippe Kreationen mit und ohne Alkohol. In Workshops und Vorführungen erhalten die Besucher zudem viele praktische Tipps – von der Wahl der richtigen Gläser bis zum Foodpairing, sprich der Kombination verschiedener Aromen bei Speisen und Getränken.

    „Man trinkt weniger, aber besser“, bringt Daniel Lehmann von der Getränkekultur GmbH in Wiedemar bei Leipzig die aktuelle Entwicklung auf den Punkt. „Qualität, Stil und Raffinesse sind gefragter denn je.“ Schon die Flaschen und Etiketten der Szenegetränke würden suggerieren, dass es hier nicht um austauschbare Massenware geht. Zum Beispiel bei den Limonaden: Überwiegend in kleinen Manufakturen hergestellt, zeigen sie Individualität und Charakter. Ihre Macher werben mit frischem Saft und fairem Handel, engagieren sich für Regenwald und Streuobstwiesen und graben immer wieder neue Früchte und andere Naturzutaten aus. Hatte man früher bei Limonaden im Wesentlichen die Wahl zwischen – meist künstlich erzeugtem - Orangen- und Zitronengeschmack, gibt es fast heute keine Frucht mehr, die sich nicht in einem Getränk wiederfindet.

    „Die Geschmackspalette der neuen Kultgetränke reicht von heimischem Streuobst sowie Rhabarber, Quitte, Ingwer und Litschi über Gurke, Minze, Rosenblüte und Matcha bis hin zu Exoten, die bislang keiner kannte“, weiß Biersommelier Lehmann. „Dazu zählen zum Beispiel Yuzu, die einzige frostharte Zitrusfrucht der Welt aus dem südlichen Japan und Korea, die kolumbianische Stachelmelone Guanabana, die Rinde des Lapacho-Baums oder die herbsüß-säuerliche Frucht des afrikanischen Baobabs.“ Die derzeit wohl verrücktesten Geschmackskombinationen schmecken nach Aprikose-Mandel, Birne-Rosmarin oder Tannenwald – mit den Aromen von Fichtennadeln, Taigawurzel und Eukalyptus. Andere Produzenten verblüffen mit wasserklarer Cryztal Cola oder herben Hopfen-Drinks – pur aus blumig-fruchtigem Hopfenextrakt oder als Kombi wie bei „Birne-Hopfen“.

    Kein Hopfen auf den heißen Stein

    Beim Hopfen gibt es seit einigen Jahren auch im klassischen Anwendungsgebiet, der Bierherstellung, viel Bewegung. Handwerklich betriebene Brauereien setzen auf einen verstärkten Anteil an Aromahopfen, dessen hoher Gehalt an ätherischen Ölen und Polyphenolen für eine enorme geschmackliche Vielfalt sorgt. Ebenso wie beim Malz haben die Brauer bezüglich Sorten und Mischungsverhältnissen relativ großen Spielraum, ohne gegen das deutsche Reinheitsgebot zu verstoßen.

    Genau diese Kreativität und Experimentierfreude ist die Domäne der zahlreichen neuen Kleinstbetriebe, die international für eine Wiederbelebung der traditionellen Bierherstellung sorgen. Die aus den USA stammende „Craftbeer-Bewegung“ ist auch in Europa angekommen. „Im Zeitalter der industriellen Brauerei geriet in Deutschland viel handwerkliches Know-how in Vergessenheit. Inzwischen findet man bei uns etliche der weltweit über 200 bekannten Bierstile mit unzähligen neuen Sorten“, sagt Daniel Lehmann, der gemeinsam mit weiteren Mitglieder der Sektion Deutschland Ost des Verbandes der Biersommeliers auf der ISS GUT! die angesagten Trends vorstellen wird. Für Gastronomen ein unverzichtbares Know how, denn seit Jahren ist der Bierkonsum in Deutschland leicht rückläufig. Lag der Pro-Kopf-Verbrauch 1976 noch bei 151 Liter, waren es 2015 nur noch knapp 106 Liter.

    Weniger, gesünder, anspruchsvoller

    Hopfen und Malz sind dennoch nicht verloren. Da man junge Leute heute nicht mehr nur mit regional bekannten Marken und klassischem Geschmack an den Biertisch locken kann, sind ebenso wie bei alkoholfreien Getränken Ideenreichtum und Originalität gefragt. „Wenn ich ausgehe, will ich etwas, das ich nicht aus Supermärkten kenne“, beschreibt Lehmann seinen eigenen Anspruch als Gast und Biergenießer.

    Ein großes Potenzial bieten nach seiner Einschätzung etwa die belgischen Abteibiere und insbesondere Trappistenbiere wie Achel, Chimay, Orval oder Rochefort – Biere, die in einem Kloster der Trappisten, einem strengen Zisterzienserorden, von Mönchen oder unter deren Aufsicht gebraut werden und deren Erlös sozialen Zwecken dient. Die meist obergärigen Starkbiere wie Dubbel, Tripel, Golden oder Dark Strong Ales sind sowohl solo als auch im Duett mit einer deftigen Mahlzeit wie Gänse- oder Rinderbraten, würzigem Schinken oder Käse ein Genuss.

    Wuchtige Trappisten und spritzig-leichte IPA’s

    Charisma schöpfen die Klosterbiere natürlich schon aus ihrer Herkunft und Geschichte - wie das „Birra Nursia“, das am Geburtsort von Sankt Benedict in dem nach ihm benannten Kloster gebraut wird. Leipziger Biertradition, die um die Welt ging, dreht sich vor allem um die Gose, die etwa im „Bayerischen Bahnhof“ und bei „Ritterguts Gose“ fabriziert wird. Doch auch neue Produkte von bemerkenswerter Qualität – ob Pilsner, Red Ale oder Bock – findet der Gastronom ganz in seiner Nähe: in Leipzig etwa „Weisse Elster Biere“, in Chemnitz „Stonewood“ Braumanufaktur, in Cottbus „Labieratorium“. Zu den Rennern dieses Sommers dürfte neben vielen wunderbaren einheimischen Sorten das spritzig-leichte irische „White Hag“ zählen. Das helle Indian Pale Ale (IPA) schmeckt trotz hohen Hopfengehalts prickelnd fruchtig – nach Grapefruit, Litschi und Passionsfrucht.

    Die ISS GUT! Leipzig

    Als einzige Fachmesse in den neuen Bundesländern bildet die ISS GUT! den gesamten Markt der Außer-Haus-Verpflegung ab. Neben den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung sowie System- und Schnellgastronomie spricht die sie das Snack-Segment an, das vor allem durch Bäckereien und Fleischereien realisiert wird. Das Angebot der ISS GUT! umfasst Technik und Ausstattung, kulinarische Spezialitäten sowie Dienstleistungen und innovative Ideen, wie man Gäste umsorgen und verwöhnen kann. Besonderes Augenmerk gilt dem Thema heimische Erzeugnisse, das mit dem "Marktplatz Regionale Produkte" eine repräsentative Plattform findet.

    Die ISS GUT! wird vom 5. bis 7. November 2017 auf dem Leipziger Messegelände veranstaltet. Geöffnet ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr. Die Tageskarte kostet 17,50 Euro (online 13,50 Euro) und die Dauerkarte 26,00 Euro.


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Frau Ingrid Bednarsky
    Telefon: +49 341 678 65 66
    Fax: +49 341 678 65 12
    E-Mail: i.bednarsky@leipziger-messe.de


    Downloads


    Links

    Aktuelle Veranstaltungen

      Veranstaltungskalender anzeigen button image

      Seite drucken
      • HTML
      • PDF
      Impressum| Datenschutz & Haftung| Beschaffung| Leipziger Messe GmbH, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig © Leipziger Messe 2017. Alle Rechte vorbehalten